17.04.2013 | PM

Beteiligung der Co-Investor am „Hidden Champion“ AMICRA Microtechnologies

Die Co-Investor AG, ein Unternehmernetzwerk, das Eigenkapitalinvestitionen in den deutschsprachigen Mittelstand durchführt, investiert in den Spezialmaschinenbauer AMICRA Microtechnologies GmbH („AMICRA“). Das aufstrebende Unternehmen, das Montageautomaten für die Fertigung von mikroelektronischen Bauteilen herstellt, ergänzt das Portfolio der Co-Investor AG im Hightech-Bereich. „AMICRA ist ein ‚Hidden Champion‘, der als etablierter Technologieführer exzellent auf den weltweiten Märkten positioniert ist. Das Unternehmen plant, sich international noch breiter aufzustellen und seine Vertriebsaktivitäten zu verstärken. Wir freuen uns, das erfahrene Management hierbei unterstützen zu können“, beschreibt Dr. Thomas Hoch, verantwortlicher Gesellschafter der Co-Investor AG, das Engagement.

Die 2001 in Regensburg gegründete AMICRA hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von hochpräzisen Montageautomaten für die industrielle Fertigung von mikroelektronischen Bauteilen spezialisiert. Die Produkte finden insbesondere in der Herstellung von Mikrochips oder Prozessoren für z.B. Smartphones und Tablet-Computern Anwendung. Horst Lapsien, einer der Gründungspartner und heutiger Geschäftsführer im Bereich Konstruktion & Produktion der AMICRA, beschreibt die Ausgangslage des Unternehmens: „Wir haben in den vergangenen Jahren mit unseren inzwischen 58 Mitarbeitern technisch ausgereifte und den höchsten Anforderungen genügende Montageautomaten entwickelt, die bei Kunden wie Osram Opto Semiconductors, Infineon oder Foxconn erfolgreich in der Fertigung eingesetzt werden. Mit der eingeleiteten Umstellung von Einzel- auf Serienproduktion wollen wir nun Skaleneffekte nutzen und den nächsten großen Schritt in der Unternehmensentwicklung gehen.“ Im Zuge dessen plant das Unternehmen, seine Umsätze von aktuell rund 8 Mio. Euro bis 2014 zu verdoppeln. Damit soll der erfolgreiche Expansionskurs aus der Vergangenheit fortgesetzt werden. So hatten in einer ersten Finanzierungsrunde bereits der regionale Sparkassen Fonds S-Refit AG aus Regensburg und die KfW dem jungen Unternehmen Eigenkapital zum Wachstum zur Verfügung gestellt.

Durch den anhaltenden Wachstumstrend im Bereich der mobilen Endgeräte und die kontinuierlich steigende Leistungsfähigkeit und Miniaturisierung technologischer Produkte erhöht sich auch die Nachfrage nach den entsprechenden hochpräzisen Montagetechnologien. So geht AMICRA für die kommenden Jahre von einem konstanten Marktwachstum in allen relevanten Geschäftsbereichen aus. Eine positive Einschätzung, die Dr. Thomas Hoch untermauert: „Aufgrund des Markttrends sowie des hohen Alleinstellungsgrades sehen wir auch eine überschaubare Wettbewerbssituation bei AMICRA“, erklärt der Co-Investor-Gesellschafter.

Diese Chancen will das Unternehmen verstärkt nutzen: „Wir streben gemeinsam mit den ‚Co-Investoren‘ an, in den Schlüsselregionen USA und Asien weiter zu wachsen. Hier sollen in Zukunft eigene Vertriebsniederlassungen mit Vorführgeräten entstehen. So sind wir auch mit unserer technischen Kompetenz noch näher bei unseren Kunden“, erklärt AMICRA-Gründungspartner und weiterer Geschäftsführer Rudolf Kaiser. Erhebliches Potenzial bietet dabei insbesondere die Tatsache, dass einige Kunden aktuell erst wenige Maschinen von AMICRA im Einsatz haben. Über die Ausrüstung kompletter Fertigungsstraßen bei bestehenden Kunden könnten hier signifikante Umsatz- und Ergebnisbeiträge generiert werden.

Die Beteiligung erfolgt über eine Kapitalerhöhung im mittleren einstelligen Millionenbereich. Neben den Gesellschaftern der Co-Investor AG sowie ausgewählten Privatpersonen aus dem Unternehmernetzwerk beteiligt sich auch das „Mittelstand Co-Investment Portfolio“ an AMICRA. Dieser gemeinsam von der BHF-BANK Aktiengesellschaft und Co-Investor aufgelegte Fonds investiert in exklusive Co-Investor-Beteiligungen und schafft so für seine Zeichner eine optimale Portfoliodiversifizierung. Das frische Kapital soll neben der internationalen Expansion sowie der Aufstellung weiterer Demonstrationsanlagen in Deutschland auch dem Finanzierungsbedarf im Bereich Working Capital zugutekommen.

Artikel ansehen