07.05.2015 | Aktuelle Pressemitteilung

Co-Investor Unternehmernetzwerk beteiligt sich an internationalem Fahrradverleihsystem nextbike

Die Co-Investor Gruppe, ein Unternehmernetzwerk, das Eigenkapitalinvestitionen in den deutschsprachigen Mittelstand durchführt, beteiligt sich an nextbike, einem international aufgestellten Technologieführer für Fahrradverleihsysteme. Mit seinen in Eigenregie oder über ein Lizenzmodell betriebenen vollautomatischen Fahrradverleihstationen ist das 2004 in Leipzig gegründete Unternehmen heute bereits in 15 Ländern auf vier Kontinenten aktiv. Weiteres Wachstum soll nun gemeinsam mit den Co-Investoren realisiert werden: „nextbike adressiert die Bedürfnisse und das Lebensgefühl eines Großteils der heutigen weltweiten Stadtbevölkerung“, beschreibt Co-Investor-Gesellschafter Dr. Thomas Hoch ein Motiv für die neue Beteiligung. So wird das Teilen von Gebrauchsgütern – siehe auch Carsharing – immer selbstverständlicher. Diesen Trend unterstützen Kommunen weltweit, um die eigene Attraktivität zu steigern und zeitgleich durch neue Mobilitätskonzepte die städtische Infrastruktur zu entlasten. „Eine Entwicklung, die wir gemeinsam mit dem erfahrenen nextbike-Management nun konsequent nutzen wollen“, so Dr. Hoch.

Das nextbike-System hebt sich technologisch und mit Blick auf das flexible Geschäftsmodell deutlich von den Mitbewerbern ab. Technik und systemkritische Software entwickelt nextbike selbst kontinuierlich weiter, das Unternehmen gilt als führend hinsichtlich der Ortung und Vernetzung der Fahrräder. „Unsere Erfahrungen aus mehr als zehn Jahren internationaler Produkt- und Geschäftsentwicklung helfen uns, schnell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren. So bieten wir sowohl stationsgebundene als auch mobile Systeme, bei denen die Räder ortsunabhängig abgestellt und mittels Ortung und App weitervermietet werden können. Auch eine Kombination oder weniger technikintensive Lösungen zu günstigeren Preisen sind möglich“, beschreibt Ralf Kalupner, Geschäftsführer von nextbike, die Vorzüge des Systems. Eine Flexibilität, die sowohl von den Kommunen, aber auch den Endkunden sehr geschätzt wird.

Schon früh haben die Leipziger auch den Sprung ins Ausland gewagt. Bereits 2007 war man in Österreich und nur ein Jahr später auch in Neuseeland vertreten. Weitere europäische Länder, aber z.B. auch Dubai und die USA folgten. Inzwischen hat nextbike in rund 90 Städten weltweit mehr als 20.000 Fahrräder im Einsatz. Ein Erfolgsfaktor des Unternehmens sind seine Beweglichkeit und Effizienz, wie Dr. Thomas Hoch erläutert: „Durch die schlanken, mittelständischen Unternehmens-strukturen verbunden mit dem konsequenten Erzielen von Erlösen durch Werbung und Vertragspartner sichert sich nextbike die Preisführerschaft seines Systems und erarbeitet sich damit klare Wettbewerbsvorteile.“
Eine von der Co-Investor Deutschland GmbH verwaltete und eigens hierfür gegründete Investmentgesellschaft erwirbt nun über das Einbringen von Wachstumskapital eine qualifizierte Minderheitsbeteiligung an der nextbike GmbH. So kann in den kommenden Jahren weltweit an attraktiven Ausschreibungen teilgenommen werden, welche nextbike mit seinem System gewinnen will. „Zudem erwarten wir in mehreren europäischen Großstädten Neuausschreibungen. Auch hier wollen wir die Städte mit unserem innovativen System überzeugen“, erklärt nextbike-Geschäftsführer Kalupner. Das Orderbuch für 2015 ist damit schon gut gefüllt. Ein weiterer Grund für den jetzt erfolgten Einstieg der Co-Investoren. „Das nextbike-System wird von Städten und ganzen Regionen ebenso verwendet wie von einzelnen Unternehmen oder etwa Universitäten und funktioniert bereits ab kleiner Stückzahl profitabel. Mit den kommenden Großausschreibungen und Folgeverträgen sehen wir nextbike sehr gut aufgestellt, um in den kommenden Jahren weiter exponentiell und nachhaltig zu wachsen“, fasst Dr. Thomas Hoch abschließend zusammen.

Quelle: Pressemitteilung Co-Investor, 07.05.2015

Artikel ansehen